Über

Portraitbild der AutorinHallo, ich bin Susanne, noch so eine Möchtegern-Weltverbesserin, die meint mit frisch, bio, regional, saisonal und pflanzlich die Welt retten und auch noch mit einem weiteren Foodblog beglücken zu können. Ja genau! Ich gebe zu, ein wenig mit mir gehadert zu haben oder besser gesagt mit der Frage, ob die Welt das nun wirklich braucht, also noch mehr Rezepte, Texte und Fotos dazu. Meine Antwort – ja! Schließlich geht es hier um Genuss und gutes Essen. Davon kann man nun wirklich nicht genug haben. Selbst wenn es sich um die tausendste Abwandlung des hundertsten Klassikers handelt. Oder? Okay, das war rhetorisch gefragt. Schließlich kannst Du selbst entscheiden, ob Du Dir meine Rezepte zumuten möchtest. Falls ja, freue ich mich natürlich sehr und heiße Dich auf meinen Seiten herzlich willkommen.

 

Eigentlich ist es ja ziemlich offensichtlich, aber falls Du Dich doch fragst, wofür nun grünköstlich steht, drösele ich das Ganze mal auf.

Grün für Nachhaltigkeit

Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist mir wichtig. Mein Essen soll nach Möglichkeit keine langen Wege zurücklegen, sondern mit Regionalität und Saisonalität punkten. Ich erhebe dabei allerdings keinen Anspruch auf Perfektion, denn auch auf meinem Teller landet ab und an eine exotische Frucht oder die ein oder andere Nuss, die nicht unbedingt in unseren Gefilden wächst, von einigen Hülsenfrüchten und Reis mal ganz abgesehen.

Grün für pflanzliche Ernährung

Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit Lebensmitteln bedeutet für mich auch, an das Wohl von Tieren zu denken. Angeblich soll es ja Fleisch und Milch von glücklichen Tieren geben. Das wage ich zu bezweifeln und habe für mich entschieden auf tierische Produkte zu verzichten.

Grün für natürliche Zutaten

Je frischer ein Lebensmittel, umso nahrhafter und bekömmlicher ist es. Unverarbeitete und sonnengereifte Lebensmittel haben einen höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt als alles, was industriell verarbeitet wurde. Eigentlich logisch. Deshalb haben Fertigprodukte in meiner Küche nichts verloren. Mal ganz abgesehen davon, dass sie geschmacklich kein Gewinn sind, widerstrebt es mir als leidenschaftlicher Köchin zur Tüte zu greifen. Hat man einmal Suppe mit Gemüsebrühe aus eigener Herstellung gekocht oder Vanillesauce ganz ohne Fertigpülverchen angerührt, gibt es kein Zurück mehr. Glaub mir. Allein der feine, aber in diesem Fall eben doch nicht kleine, sondern deutliche Geschmacksunterschied, ist mir die Mühe und den meist gar nicht viel höheren Zeitaufwand wert.

Grün für nährstoffreiche Rezepte

Neben Bewusstsein für den Kreislauf der Natur impliziert grün auch mein Gesundheitsbewusstsein. Wie oft habe ich schon gehört „Grrr Kaninchen- bzw. Vogelfutter esse ich nicht“ oder „Oh, das sieht aber gesund aus“ oder noch besser „früher oder später muss sowieso jeder sterben“. Obwohl das Thema gesunde Ernährung allmählich sein negatives Image verliert, scheint mir diesbezüglich eine gehörige Portion Sendungsbewusstsein immer noch mehr als angebracht. Mal ganz abgesehen davon, dass bei vielen scheinbar noch nicht angekommen ist, dass gesundes Essen auch lecker sein kann, erschließt sich mir eine vollkommene Verweigerung demgegenüber nicht so recht. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich in dieser Hinsicht vorbelastet bin und mich selbst vor einigen Jahren viel gedankenloser ernährt habe. Fühlt man sich fit und gesund, spielt das Thema gesunde Ernährung eher eine untergeordnete Rolle. Wird man allerdings dauerhaft von schmerzenden Gelenken geplagt, wie ich es vor einigen Jahren erfahren habe, versucht man irgendwann die Ursache dafür zu ergründen. In meinem Fall waren Fleisch und vor allen Dingen Zucker der Killer. In so ziemlich jedem Fall aber sind schlechte Essgewohnheiten nicht selten Auslöser von ungeliebten Krankheiten. Mittlerweile kann ich mir eine unausgewogene und achtlose Ernährung gar nicht mehr vorstellen. Und jahaaa, auch ich muss früher oder später sterben, aber bis dahin gehe ich lieber fit durchs Leben.

… und köstlich

Logisch, alle soeben genannten Aspekte sollen natürlich Spaß bringen und den Gaumen erfreuen. Deshalb wird hier nur verbloggt, was mir, meiner Familie und auch Freunden diverse hmmmms und aaaaahs und leckers entlockt hat. Die Rezepte werden ausgewogen, wenig zuckerlastig und gesund sein. Das Tüpfelchen auf dem i, Ihr müsst Euch trotzdem nicht in Verzicht üben wie so mancher Skeptiker gerne einwenden mag. Ich habe so viel Vielfalt in der pflanzlichen und nährstoffreichen Küche entdeckt, dass ich sie nicht mehr missen möchte.

Also ran an die Töpfe, Pfannen und Teller … Ich hoffe sehr, dass ich Dich mit meinen Rezepten inspirieren und vielleicht auch ein bisschen glücklich machen kann.