Foto leichte Zucchini Sommersuppe

Leichte Zucchini Sommersuppe mit Crouton Knusper

Wie es aussieht habe ich gerade Zucchini Heißhunger. Sobald sie uns ausgehen, wird das Gemüsefach gleich mit einer neuen Ladung aufgefüllt. Ich kenne kaum ein unkomplizierteres Gemüse, aus dem man schnell etwas leckeres zaubern kann. Ob gedünstet, roh, überbacken oder gegrillt … mit etwas Würze aufgepeppt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Neben Zitronenmelisse und Estragon gibt es noch ein Kraut, das ich sehr liebe. Es nennt sich Dill. Ich mag nicht nur seine hübsch gefächerten, zarten Blätter betrachten, ich könnte auch in seinem Duft versinken und natürlich schätze ich seinen süßlich herben Geschmack, der die Zucchini richtig glänzen lässt. In der Suppe vereinen sich süße und herbe Aromen mit etwas frischer Säure von einer Zitrone, wobei die Süße leicht im Vordergrund steht, was auch Kindergaumen ganz besonders erfreut. Ich empfehle übrigens eine großzügige Verwendung von Dill, da er in dieser Suppe der eigentliche Star ist.

Gemüsebrühe kommt bei uns nur dann zum Einsatz, wenn sie aus eigener Herstellung stammt. Das geht so einfach, ist tausend Mal leckerer als Brühwürfel und der damit verbundene Zeitaufwand ist auch nicht der Rede wert, da man während des Köchelns getrost einer anderen Tätigkeit nachgehen kann. Wenn Ihr immer etwas auf Vorrat habt, wird Fertigbrühe definitiv kein Thema mehr sein. In den Notizen zum Rezept findet Ihr ein paar Anmerkungen zur Herstellung von Gemüsebrühe, die Euch bis es auf diesen Seiten ein ausführlicheres Rezept dazu geben wird hoffentlich reichen.


Leichte Zucchini Sommersuppe mit Crouton Knusper – so wird’s gemacht


Suppenzutaten für 4 bis 6 Portionen
½ Gemüsezwiebel
4 mittelgroße Zucchini
3 EL Olivenöl
ein bis 1½ Bund Dill
2 EL Vollkorn Dinkelmehl
700ml Gemüsebrühe
200ml Hafer Cuisine
einen Spritzer Zitrone
Salz und Pfeffer (nach Gusto)

Für die Croutons
5 bis 6 altbackene Scheiben Brot
eine große Knoblauchzehe
2 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
1 TL getrockneten Majoran
¼ TL Salz


Zubereitung
1.   Mit den Croutons beginnen. Dazu zunächst den Ofen auf 160°C (Gas Stufe 2) vorheizen. Die Brotscheiben in gleichmäßige Würfel von etwa 5mm Breite schneiden und in eine Schüssel geben.

2.   Knoblauch grob hacken und mit Zitronensaft, Olivenöl, Majoran und Salz vermengen. Die Mischung esslöffelweise unter die Brotwürfel heben und diese dann gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Ganz wichtig, die Brotwürfel sollten nicht in der Ölmischung ertrinken! Das Blech für 25 bis 30 Minuten in den Ofen geben bis die Brotwürfel goldbraun geröstet sind. Die Würfel zwischendurch immer mal wenden.

3.   Die Zwiebel schälen halbieren und grob würfeln. Die Zucchini waschen, vierteln und ebenfalls grob würfeln. Den Dill hacken.

4.   Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel dazugeben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze rösten bis sie leicht gebräunt und weich geworden sind. Dann die Zucchini dazugeben und kurz mit schmoren. Mehl und Dill unterrühren und ebenfalls kurz mit anbraten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, Deckel auflegen und so lange köcheln lassen bis die Zucchini weich und die Suppe leicht sämig geworden ist.

5.   Die Croutons nicht aus den Augen verlieren. Wenn sie fertig sind, den Ofen ausschalten, die Tür leicht öffnen und die Croutons auf diese Weise etwas auskühlen lassen.

6.   Wenn die Zucchini schön weich sind, Hafer Cuisine angießen, einen Spritzer Zitrone sowie Salz und Pfeffer dazugeben und die Suppe pürieren. Anschließend nochmal abschmecken und eventuell mehr Dill unterheben. Auf Teller verteilen, mit Croutons und Dill garnieren und schmecken lassen.


Notiz: Falls Croutons übrig bleiben, könnt Ihr diese einfach in einem luftdicht verschlossenen Gefäß aufbewahren. So bleiben sie noch ein paar Tage lang knusprig und machen auch eine gute Figur zu Salat oder sogar zu Pastagerichten.

Und noch ein Wort zur Gemüsebrühe, die Ihr ganz leicht selbst herstellen könnt. Ich verwende oft Gemüsereste oder auch Schalen, z. B. von Bio-Möhren und Bio-Pastinaken, die beim Kochen ja meist übrig bleiben. Ihr könnt also fast alles, was Euch an Gemüse unterkommt verwenden, Sellerie als Knolle oder Staude, Möhren, Tomaten, Zwiebeln, Pastinaken, Paprika, Pilze … Falls Ihr keine Schalenreste verwendet und auf Bio-Qualität setzt, reicht es das Gemüse gründlich zu waschen, dann grob zu hacken und mit reichlich Wasser, und Gewürzen wie Pfefferkörnern, Nelken, Piment, Wacholder und falls vorhanden mit frischem Liebstöckel anzusetzen und so gut zwei Stunden köcheln zu lassen. Möchtet Ihr auch ein paar Röstaromen in Eurer Brühe, dann dünstet das Gemüse vorher einfach in etwas Öl an und löscht dann mit reichlich Wasser ab. Hat das Gemüse genug Aroma abgegeben, gießt Ihr alles heiß durch ein Sieb ab und füllt das Gemüsewasser in Gläser, die Ihr fest verschraubt. Die Brühe hält sich dann mehrere Tage im Kühlschrank. Braucht Ihr nicht sofort alles auf, die Reste einfach einfrieren.

Zeitaufwand: 15 Minuten Vorbereitung + jeweils 25 bis 30 Minuten Koch- und Backzeit

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