Foto rosa Hirsebrei

Rosa Hirsebrei und der Tag kann beginnen

Geschmacklich mag ich Hirse sehr, doch bisher hat mich immer die leicht klumpige Konsistenz gestört, die sich nach dem Garen oder besser gesagt nach dem Quellen irgendwann einstellt. Diverse Versuche mit mehr oder weniger Flüssigkeit haben immer wieder zum selben Ergebnis geführt. Nicht locker flockig wie Reis, sondern klumpig oder bestenfalls matschig. Falls Ihr diesbezüglich noch einen Trick auf Lager habt, bin ich dankbar für jeden Hinweis. Vorerst habe ich allerdings eine andere Lösung für mich gefunden. Kurz vorm Einschlafen kam mir bei der Wochenend-Frühstücksplanung plötzlich die Eingebung – Pürieren! Ja, genau. Wieso bin ich darauf nicht schon viel früher gekommen?

Hirse ist bekannt als das Lebensmittel für die Schönheit, was dem hohen Silizumanteil zugeschrieben wird. Dieser wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus und stärkt Fingernägel sowie Haut und Haare. Mal ehrlich, ein bisschen eitel sind wir doch alle, oder etwa nicht? Trotzdem stellt für mich der Gesundheitswert eigentlich das entscheidende Kriterium dar, um Hirse häufiger in meinen Speiseplan zu integrieren, denn Silizium wirkt sich auch positiv auf Gelenke und Knochen aus. Außerdem überzeugt mich der Eisengehalt von 5,9mg pro 100g, womit Hirse diesbzüglich unter den Getreideprodukten Spitzenreiter ist und auch mit anderen pflanzlichen Eisenquellen sehr gut mithalten kann. Um es etwas klarer darzustellen, der Verzehr von 100g Hirse würde etwa die Hälfte des täglichen Eisenbedarfs decken. Als chronisch Eisen-Unterversorgte wird es hier also zukünftig hoffentlich noch mehr Rezepte mit Hirse geben. Dieses hier funktioniert ganz sicher auch prima mit Erdbeeren, die ich allerdings selten gefroren verwende, aber jetzt ist es ja glücklicherweise nicht mehr so lange hin bis deutsche Erdbeeren endlich zu haben sind.


Rosa Hirsebrei – so wird’s gemacht


Zutaten für 2 Portionen
125g Hirse
400ml Hafermilch (o.a. Pflanzendrink)
1 Messerspitze Vanille
250g Himbeeren (TK oder frisch)
2-3 EL Ahornsirup

Topping: geröstete und grob gehackte Mandeln oder Pistazien, Minze passt auch sehr gut dazu


Zubereitung
1.   Die Hirse gründlich unter lauwarmem Wasser waschen und dann mit der Vanille und 300ml Hafermilch in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze ausschalten und 15 Minuten quellen lassen.

2.   In der Zwischenzeit die Himbeeren mit dem Ahornsirup in einen Topf geben, aufkochen und bei geringer Hitze einköcheln lassen.

3.   Die restliche Milch und einen Teil der Himbeeren (etwa ¼) zur Hirse geben und das ganze pürieren.

4.   Auf Schüsseln verteilen und mit den restlichen Himbeeren und den gehackten Mandeln toppen.

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